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Wolfgang Feil mit Team im Amt bestätigt

Beim 14. ordentlichen Landeskongress des Landesverbandes Baden-Württemberg am 13. Oktober 2012 wurde Wolfgang Feil als Landesvorsitzender im Amt bestätigt. Wolfgang Feil führt als Nachfolger von Helmut Renner seit 2010 die Landesgeschäfte und stand nun zum ersten Mal als Landesvorsitzender zur Wahl. Die Delegierten im Kolpingshaus in Bad Cannstatt wählten Feil einstimmig, ebenso das bisherherige Vorstandsteam bestehend aus Peter Lotzer (1. Stellverteter), Petra Wiedemann (2. Stellvertreterin), Peter Würth (Schatzmeister) und Norbert Klotz und Günther Ulm (Beisitzer).

Landesvorstand_2012-bw

Die Delegierten honorierten mit dieser Wahl die gute und solide Arbeit der vergangenen vier Jahre. Neu im Vorstandsteam ist Karl-Ludwig Siebenrock vom Ortsverband Pfullendorf. Er ist langjähriges Mitglied und derzeit im Bezirkspersonalrat bei der WBV Süd in Stuttgart vertreten.  Siebenrock wurde zum Beisitzer gewählt und schließt die Lücke, die durch den altersbedingten Ausscheiden von Helmut Renner entstanden ist. Reinhard Schiller, Gastredner auf dem diesjährigen Landeskongress und stellvertretender CGB-Bundesvorsitzender, zielte in seiner Rede auf die Problematik der öffentlichen Berichterstattung gegen die Christlichen Gewerkschaften ab. Sein Vortrag wurde mit großem Applaus bedacht. Der Bundesvorsitzende Raymund Kandler gratulierte dem alten und neuen Vorstandsteam zur Wiederwahl und unterstrich die guten und freundschaftlichen Beziehungen des Landesverbandes zum Landesverband Bayern und die problemlose Zusammenarbeit mit dem Bundesverband. Als richtungsweisender Beschluß wurde im Verlauf des Kongresses die GÖD-Bundessatzung dann auch einstimmig anerkannt. Die Tätigkeiten im Landesverband regelt in Zukunft eine eigene Geschäftsordnung. Die Mitglieder des Landesverbandes können diese Unterlagen gerne auf der Landesgeschäftsstelle anfordern.

 

 

Schlagzeilen

ARBEITNEHMERFREIZÜGIGKEIT

Zum 1. Mai 2011 endet die siebenjährige Übergangszeit für die acht osteuropäischen Staaten, die 2004 der EU beigetreten sind und die damit verbundenen Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Dies sind Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Die Bürger dieser Staaten können sich damit künftig frei auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt als eine der Grundfreiheiten in der EU - neben dem freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapital. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit rechnet mit rund 100.000 Menschen, die wegen der Freizügigkeit pro Jahr zusätzlich nach Deutschland kommen werden.
Vor diesem Hintergrund ist es äußerst wichtig, für weitere Branchen im Rahmen des Arbeitnehmerentsendegesetzes Mindestlöhne festzusetzen, die von in- und ausländischen Unternehmen und Betrieben nicht unterschritten werden dürfen.  Dies gilt insbesondere für das Wach- und Sicherheitsgewerbe und die Zeitarbeit.